Hier klagt der Arzt

5. März 2021  

Die Anwendungsfälle, in denen Honoraransprüche niedergelassener Ärzte nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden, sondern der Patient ein sogenannter Selbstzahler ist, mehren sich. Damit kommt es auch gehäuft zu Rechtstreitigkeiten über nicht oder nur teilweise gezahlte ärztliche Honorarforderungen. Für den Arzt, der sich für eine gerichtliche Durchsetzung seines Honorars entscheidet, stellt sich dann stets die Frage, an welchem Gerichtsort er ein gerichtliches Verfahren einleiten soll.
Bis heute sind die Gesetzeslage und die Rechtsprechung hierzu jedoch nicht eindeutig. Grundsätzlich kann der Arzt am Gericht des Wohnortes des Patienten klagen.

Dr. Thomas Herwig

Rechtsanwalt

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